14. Februar 2023
Deutsch-Jordanische Gesellschaft e.V. betont Rolle Jordaniens
und die Notwendigkeit einer Zwei-Staaten-Lösung
Diskussionen auf der Münchener Sicherheitskonferenz 2025
Im Rahmen der Münchener Sicherheitskonferenz 2025 und eines Side-Events im Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in München nahm Yasmin Shabani, Vizepräsidentin der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft e.V., an einer Diskussionsrunde teil, die sich mit den geopolitischen Herausforderungen im Nahen Osten und der Rolle Jordaniens beschäftigte. Shabani unterstrich die zentrale Bedeutung Jordaniens als stabilisierender Faktor in der Region, während die internationale Gemeinschaft nach Lösungen für die komplexe Lage im Nahen Osten sucht.
„Jordanien ist überlastet“, so Shabani in ihrem Beitrag. „Die Region braucht eine Perspektive, und dazu gehört unumstritten die Zwei-Staaten-Lösung. Eine Umsiedlung von Palästinensern würde die Radikalisierung in der Region nur weiter anheizen.“ In der Diskussion hob Shabani hervor, dass Jordanien, als wichtiger Verbündeter des Westens und als Vermittler in der Region, eine Schlüsselrolle im Krisenmanagement einnimmt. Sie betonte auch die Notwendigkeit einer Lösung, die die politischen und sozialen Realitäten in der Region berücksichtigt.
Die Veranstaltung, eine Kooperation zwischen der Hanns-Seidel-Stiftung, dem Deutschen Orient-Institut (DOI) und dem Büro des Europäischen Parlaments, bot eine wertvolle Plattform für den Austausch zwischen führenden Experten und Abgeordneten über die geopolitischen Herausforderungen im Nahen Osten und die Rolle Europas in dieser Zeitenwende.
Die Deutsch-Jordanische Gesellschaft e.V. war bei der Veranstaltung zudem durch ihren Ehrenpräsidenten Helmut Henseler und den Schatzmeister Joseph Renetzeder vertreten. Darüber hinaus war auch der Honorarkonsul des Haschemitischen Königreichs Jordanien anwesend, um seine Unterstützung für die Diplomatieansätze zu bekräftigen.